Demo Verkehrswende am 26. März 2023
Der VCD Bayern und Nürnberg autofrei veranstalten Kundgebung: „Rad, Fuß und ÖPNV – für eine echte Verkehrswende in Bayern“.
Der VCD Bayern und Nürnberg autofrei veranstalten Kundgebung: „Rad, Fuß und ÖPNV – für eine echte Verkehrswende in Bayern“.
Pressemitteilung vom 13.12.2022 des BN
München:
BUND Naturschutz München, FUSS e.V., Green City e.V. und VCD begrüßen die Planungen der LH München zu einer Fußverkehrsstrategie, die am kommenden Mittwoch vom Münchner Stadtrat beschlossen wird. Bislang fand der Fußverkehr in München zu wenig Beachtung, das soll durch die Beschlussvorlage (BV) – einer Teilstrategie Fußverkehr zur Mobilitätsstrategie 2035 – geändert werden. Dass sich die Teilstrategien der verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsstrategie 2035 stark aufeinander beziehen, betrachten wir, die Unterzeichnenden, als großen Vorteil eines zukunftsfähigen und umfassenden Gesamtkonzeptes.
Bis 2025 sollen erste Pilotvorhaben durchgeführt und evaluiert worden sein.
Die vollständige Meldung kann nachgelesen werden unter:
→ https://bn-muenchen.de/mehr-breite-sichere-gehwege-in-muenchen/
Pressemitteilung vom 28.11.2022
München:
Mit Spaß und Bewegung etwas für den Klimaschutz tun: Unter diesem Motto schwangen sich von März bis einschließlich August Schüler*innen des Humboldt-Gymnasiums Vaterstetten auf ihren Alltagswegen auf das Rad und verzichteten auf das Elterntaxi. Bereits zum sechzehnten Mal hatten der ökologische Verkehrsclub VCD und die AKTIONfahrRAD (AfR) zur Jugendkampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ aufgerufen. Das Ziel: Heranwachsende für selbstbestimmte, gesunde und umweltfreundliche Mobilität begeistern. Rund 8 000 Jugendliche haben dieses Jahr teilgenommen. Besonders kräftig haben die Schüler*innen des Humboldt-Gymnasiums Vaterstetten in die Pedale getreten, und das Engagement hat sich gelohnt – von den 214 Gruppen aus ganz Deutschland gehören die zehn teilnehmenden Gruppen der Schule zu den diesjährigen Preisträgern der Jugendkampagne FahrRad!
Die teilnehmenden Gruppen aus Baldham radelten insgesamt gut 90 000 Kilometer, das entspricht einer CO2-Einsparung von knapp 13 Tonnen! „Es wäre toll, wenn sich die Begeisterung fürs Radeln bei den jungen Schülerinnen und Schülern dauerhaft halten würde“, erklärt Christoph von Gagern vom VCD München.
Engagierte Lehrkräfte begleiten die Jugendlichen bei dem Projekt. Claudia Struckmeier, Lehrerin am Humboldt-Gymnasium Vaterstetten: „Die Aktion FahrRad! Fürs Klima auf Tour hat gezeigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr wohl für eine intensive Nutzung des Fahrrads zu motivieren sind. Die große Beteiligung von zehn Gruppen hat letztlich dazu geführt, dass wir einen Preis bekommen haben.“
Seit 2006 hat der VCD mit der Kampagne FahrRad! bereits knapp 91 700 Jugendliche auf das Rad gebracht. Stephanie Päßler, Projektleiterin von FahrRad! beim VCD: „Mit der Jugendkampagne erreichen wir jedes Jahr tausende Kinder und Jugendliche, die sich zusammen für den Klimaschutz engagieren und ihre Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Das ist gut für die Umwelt, aber auch für die jungen Menschen: sie werden unabhängiger und profitieren außerdem von mehr Bewegung im Alltag. Doch damit noch viel mehr von ihnen das Fahrrad für ihre täglichen Wege nutzen können, fehlen vielerorts die richtigen Bedingungen. Der VCD fordert daher in der Stadt und auf dem Land ein dichtes und sicheres Radwegenetz.“
Die „FahrRad!“-Kampagne des VCD und der AKTIONfahrRAD wird von vielen weiteren Unternehmen aus der Fahrradbranche unterstützt. Seit Start des Projekts im Jahr 2006 hat der VCD insgesamt 91 700 Jugendliche aufs Rad gebracht und eine Einsparung von 2241 t CO2 angeregt. Weitere Informationen zum Projekt: → www.klima-tour.de.
Endlich Grenzwerteinhaltung: Deutsche Umwelthilfe, ökologischer Verkehrsclub VCD und Landeshauptstadt München schließen Vergleich für saubere Luft
Presseinformation des VCD München vom 6. Oktober 2022
Pressemitteilung vom 21.06.2022
München:
Der VCD KV München begrüßt die Digitalisierung der S-Bahn und die Modernisierung der Stellwerke.
Die Digitalisierung erhöht die Kapazität des Streckennetzes, kann aber die Defizite und Störungen nur zum Teil beseitigen. Ein zweigleisiger Ausbau ist dringend erforderlich und muss in jedem Fall zügig im ganzen Streckennetz erfolgen. Selbst im Stadtgebiet erfolgt beispielsweise der Betrieb der S7 immer noch eingleisig.
Auf den Außenästen muss schon vor der voraussichtlich für 2028 geplanten Eröffnung der zweiten Stammstrecke der 10-Minuten-Takt, soweit es möglich ist, eingeführt werden.
Die Stadt München hat mit der Mobilitätsstrategie 2035 ein großes Ziel. Um die Klimaneutralität rechtzeitig zu erreichen, sind gewaltige Anstrengungen im Verkehrssektor nötig. Der VCD hat zur Mobilitätsstrategie eine → Stellungnahme abgegeben.
Pressemitteilung vom 17.05.2022
München:
Die Stadt München steht vor der Herausforderung einer Verkehrswende. Um die Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, ist eine grundlegende Umgestaltung der Mobilität in der Stadt erforderlich. Die Mobilitätsstrategie 2035 soll hierzu den Fahrplan liefern.
Leider fehlt nach Auffassung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) dieser Strategie der Biss. Mit noch zu definierenden 19 Teilstrategien sollen alle relevanten Felder abgedeckt werden. Ist die Mobilitätsstrategie 2035 der große Wurf, der die Stadt mit Sicherheit bis 2035 klimaneutral werden lässt? In seiner Stellungnahme zeigt der VCD, wo und in welche Richtung die Strategie verbessert, verschärft und präzisiert werden muss, um ihrem Anspruch gerecht zu werden.
Christoph von Gagern, Kreisvorsitzender des VCD München: „Eine Mobilitätsstrategie, die von sich sagt, sie unterstütze die laufende Umsetzung, greift um Welten zu kurz. Wir brauchen Mut, auch Mut für große Schritte, sonst werden wir das Ziel nicht erreichen!“
Hier die → Stellungnahme.
Ausflüge ins Grüne – zu Natur und Kultur, und zu einem schönen Biergarten. Was in den letzten Jahren immer mehr zu Konflikten in den Gemeinden im oberbayerischen Umland geführt hat, ist die gewaltige Belastung mit Ausflüglern, die mit ihren Autos Straßen und Parkplätze verstopfen.
Geht es auch anders? Wir wollen hier ein paar Überlegungen und weiterführende Informationen anbieten und für nachhaltige Ausflüge plädieren.
Sind Sie abhängig vom Auto? Ziemlich plakativ die Frage, aber sie bringt einen grundsätzlichen Missstand der deutschen Verkehrspolitik auf den Punkt: Viele Menschen wollen jetzt mehr denn je ökologisch mobil sein, ein Zeichen gegen die Abhängigkeit vom russischen Öl setzen oder ihnen machen steigende Spritpreise zu schaffen. Doch ihnen fehlt eine Alternative zum Auto.
Pressemitteilung vom 06.04.2022
München:
Es bewegt sich was! Der Kreisvorsitzende des ökologisch ausgerichteten Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Wolfram Liebscher hatte Anfang 2020 in der Bürgerversammlung in Au-Haidhausen den Antrag für einen Bahnhalt am Kolumbusplatz gestellt, den die Versammlung auch beschlossen hat. Am 19.11.2021 veranstaltete der VCD eine öffentliche Exkursion zu möglichen Bahnhaltepunkten am Kolumbusplatz und an der Poccistraße (→ https://www.vcd-muenchen.de/dabei-sein-suedring-exkursion-am-19-november/). Jetzt erhält dieses Anliegen durch gleich zwei politische Anträge zum Bahnhalt Kolumbusplatz Unterstützung.
Der Antrag von SPD und Grünen im BA5 für einen provisorischen Regionalzughalt am Kolumbusplatz (→ https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/7105576) wurde am 28.03.2022 gestellt. Wenige Tage später stellten die Stadtratsfraktionen von CSU und FW einen ähnlichen Antrag an das Mobilitätsreferat (→ https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/7118801).
Christoph von Gagern, Kreisvorsitzender des VCD München: „Jetzt hoffen wir, dass die gebündelte Anregung für solch einen Haltepunkt von der Politik zügig aufgegriffen und weitergetragen wird. Denn für die Umsetzung werden natürlich auch das Land und die Bahn mitspielen müssen.“